Samstag, 30. August 2014

Drinking-Moderation Tips from the Old Greeks:

- To drink only when it's night. (said of the Pythagoreans by Jamblichos: Vita Pythagorae)

- To always be able to still find your way home unaided [for soldiers: even in the dark]. (Xenophon: The State of the Lacedaimonians. Some say that the Spartans didn't drink at all, some cite famous Spartan drunkards, some say they each had their own cup to that they held on and didn't let it go around, some say their convivia were so dull that they had to call on the services of Athenian MCs to liven them up, some say-Plutarch I believe- that the Spartans drank water out of red-coloured kothon-cups that gave them the illusion of drinking wine, he maybe also says that they made some of their Helots drunk to show their children how ridiculous one behaves when inebriated; some say he's doing the obituary mambo, and some say he's hanging on the wall- perhaps this yarn's the only thing that holds this man together, some say he was never here at all.)

-Plato: Nomoi (Laws): "No one should be allowed to taste wine until they are eighteen; from eighteen to thirty they may take a little; but when they have reached forty years, they may be initiated into the mystery of drinking. Thus they will become softer and more impressible; and when a man's heart is warm within him, he will be more ready to charm himself and others with song." He advises that from the age of 40 a man should indulge himself periodically in order to feel and become young again. As Goethe wrote in his West-Eastern Divan: "Youth is drunkenness without wine."

Montag, 14. Juli 2014

Glück

"Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück."
(Gottfried Benn)

Freitag, 9. Mai 2014

Austrian Military Marches

Some of my favourite Austrian military marches are: the Schönfeld Marsch, the Deutschmeister Regimentsmarsch, Florentiner Marsch, Wien bleibt Wien Marsch and the Fliegermarsch. Vivant!


Dienstag, 4. März 2014

Das Apartment

Das Apartment war klein und voller Bücher und Stapel von ausgedruckten Blättern, Modezeitschriften, philosophischen Werken und so weiter…

Der Inder

Die laue Tropennacht spielte mit den weißen Vorhängen vor dem Fenster. Guido starrte ins Internet und soff ein Bier nach dem anderen. Eine kleine Lampe erhellte den Hintergrund und draußen zuckten leise Blitze über den Wolken. Es hatten sich schöne Wassertröpfchen auf der gelben Dose gebildet, die er vor einer Minute aus dem Eiskasten genommen hatte. Er riss sie auf und goß sich ein neues Glas voll. Er war kultiviert. Er trollte ein Esoterikforum mit politisch inkorrekten Meinungen über Homos und Nazis und den Kalkiavatar. Plötzlich fuhr ein Windstoß hinein und blies ihm die Vorhangspitze ins Auge- Scheiße! Es begann zu schütten, er ließ das Fenster offen- das Leben war gut.

 Doch da! Es kroch ein irrsinniger ein widerlicher Gestank herein, wie Ärsche mit einer leichten Brise billigen Deos und altem Schweiß. Wütend stürmte er zum Fenster und sah hinaus; er wurde nass. Rechts war nichts doch links gegen den Wind starrend sah er wie zwei abscheuliche Birkenstocksandalen auf dem Sims der benachbarten Wohnung im Regen lagen, welche die Quelle des kakodämonischen Odeurs darstellten. Sofort schlug er das Fenster zu, er ging im kleinen Zimmer auf und ab, sein Herz raste. Zur Beruhigung nahm er einen Schluck Bier. Er goss sich ein neues Glass ein doch hielt er es nicht aus: es war zu stickig. Er musste das Fenster einfach wieder aufmachen. Als er das tat, war der Gestank verschwunden. Er kümmerte sich wieder ums Internet. Er hörte Le freak c’est chic während er einer unbedarften Wiccaanhängerin mit goetischen Dämonen drohte als wieder ein Hauch jenes Höllengestanks vom Nachbarn kam. Der Nachbar war Inder und irgendsoeine Art von Hippiemusiker, er spielte ein traditionelles Instrument, das so aussah wie eine Biwa oder eine Zither nur größer. Der Mistkerl war wohl gerade mit seiner italienischen Freundin von einer Tour zurückgekehrt. Der Gestank machte das Denken schwer vor allem wenn das Fenster, was indiziert war, geschlossen gehalten werden musste um nicht noch mehr hereinzulassen. Peripatetisches Auf- und Abrennen nur unterbrochen von einigen Schluck Bier brachte kein Ergebnis. Er erweiterte seinen Radius auf sein Vorzimmer und da hatte er eine Idee. In einem Kübel, in dem er originalverpackte Filmposter, Degen und Stöcke aufbewahrte, stack auch ein langer, dünner Bambuszweig, den er vom Garten seines Hauses bevor es verkauft wurde zum Andenken mitgenommen hatte. Er schnallte sich eine japanische Grippemaske um und bewaffnete sich mit jenem Stecken. Er reckte sich beim offenen Fenster hinaus und hatte Glück: der Nachbar hatte seines geschlossen. Mit dem Bambus lehnte er sich so weit es ging hinaus um jene unglücklichen Sandalen vom Sims zu stoßen doch gelangte er nicht hin. Er musste etwas weiter gehen. Vorher noch ein Schluck Bier.

 Er kniete sich aufs Fensterbrett und stellte einen Fuß auf den verzinkten Sims. Nun konnte er sie schon berühren. Er musste näher ran. Er fokussierte sich auf sein Ziel und stieg mit beiden Beinen hinaus. Der Regen war stark, aber er konnte einen, den näheren Schuh erreichen und über den Sims hinunterwischen. Zuerst hatte er Angst, jemand könnte den Aufprall hören doch das Nachbarfenster blieb geschlossen. Doch nun bekam er Panik er könne fallen und wollte es nicht wagen, auch noch den zweiten zu erreichen. Befriedigt kehrte er in die Wohnung zurück, sah beim Fenster hinaus während er sich mit einem Küchentuch, das ein wenig nach Heringen und Zwiebeln roch, die Haare abtrocknete, und es kam ihm vor, dass der Gestank beinahe völlig verschwunden wäre. Er beugte sich hinaus und sah den Hippieschuh unten liegen als jemand mit einem großen Schirm ins Haus ging und die Sicht versperrte. Nachdem die Person die Eingangstür aufgesperrt hatte und eingetreten war, war auch vom Schuh nichts mehr zu sehen! Guido wurde beinahe wahnsinnig, er zog sich seine Barbourjacke und braunen Rehlederschuhe an und wartete bis es am Gang wieder ruhig wurde. Dann hastete er nach unten und tatsächlich: die verdammenswerte Person hatte doch wirklich den Schuh wieder hereingeschleppt und ihn brav unter die Postkästen im Erdgeschoss gelegt. Er war spontan und kreativ: mit seinem bifurkaten Wohnungsschlüssel pickte er die Sandale vom Boden und balancierte sie vor sich her. Sie schien stabil. Er hörte die obere Türe aufgehen: Der Inder! Wenn er ihn erwischte, war es aus. Er eilte zur Haustür, schaffte es sie aufzumachen. Schritte kamen die Stiegen herunter doch er war draußen. Er ging schnell die Straße hinunter, hatte Sorge, dass ihn jemand mit dem Sandalen sehen könnte, der später als Zeuge gegen ihn aussagen würde, doch war niemand in der Nähe. Er musste sicher gehen, dass ihn der Geruch nicht mehr belästigte. Zwei Minuten dann war er bei der Brücke über den alten Bach der in dieser Stadt zumeist unterirdisch floss doch hier ein Stück in einem tiefen, vermauerten Kanalbett über offenem Himmel dahinströmte. Dorthinein warf er das Ding.

Des nächsten Tages, es hatte aufgeklart, schlenderte er über jene Brücke und sah hinunter. Das Unglaubliche war eingetreten: dort unten lag, trotz der reißend angeschwollenen Wassermassen, immer noch der Sandale am Rande jenes zu einem Fluss angewachsenen Bächleins. Er würde hinuntergehen müssen um sicher zu gehen, dass er ihn endgültig entsorgte. Doch leider war es illegal, dort hinunterzusteigen, der Treppenweg war beschwerlich und führte über glitschige steile Stufen und es gab das Gerücht, dass dort unten degenerierte Stadtstreicher und weiter unten, wo der Fluss wieder in einer Betonhöhle verschwand, sogar Vampire leben sollten. Er ging ins Apartment zurück um zu überlegen, doch fühlte er, dass er dann doch vielleicht des Nachts, wenn ihn keiner sah, einst dort hinuntersteigen werden müsse.

Dienstag, 14. Januar 2014

The Unemployed are the Kings of this World.

There are the poor unemployed and the rich unemployed; kept docile by TV and junk food former live off the state, latter off the interest of their fortunes.

The myth of the positive connotation of work was fabricated for the sake of the middle classes so to feel good while being martyred.

Creatio ex nihilo made manifest by banks that create money out of credit-

The cover-up is unbelievable but we must have faith in its overt falsity, in those who once knew the Truth but have convinced themselves of their own lies.